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20.09.2026

Rundgang

Rosenbergsiedung

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden in der Bundesrepublik Deutschland zahlreiche Großwohnsiedlungen. Sie waren die Antwort auf den akuten Wohnungsmangel und spiegelten zugleich die städtebaulichen und architektonischen Leitvorstellungen ihrer Zeit wider. Mit der Rosenbergsiedlung entstand ab 1965 ein solches Großprojekt im Bochumer Stadtteil Harpen. Sie war der Ersatz für die zugunsten der Gründung der Ruhr-Universität Bochum verworfene Planung "Gartenstadt Querenburg" und sollte als ein gänzlich neuer, moderner Stadtteil ‚aus einem Guss‘ der Wohnungsnot in Bochum ein Ende setzen. Die Führung lädt dazu ein, die Entstehungsgeschichte und Architektur der Rosenbergsiedlung näher kennenzulernen. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, welche Ideen hinter ihrer Gestaltung stehen und was sie zu einem typischen Beispiel einer Großwohnsiedlung der 1960er Jahre macht. Auf einer Strecke von rund 1,5 km besichtigen wir einen der drei Wohnbereiche und das Versorgungszentrum der Siedlung.

Zeit: 11:00 – 13:00
Treffpunkt: Platz vor der Ladenzeile, Haydnstr. 2
Führung: Christina Ladda, M.A., Doktorandin am Kunstgeschichtlichen Institut der RUB

Datum: 20.09.2026 | 11:00 Uhr – 13:00Uhr
Ort: Rosenbergsiedlung, Platz vor der Ladenzeile, Haydnstr. 2